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News

 

09.10.2016

Bilder + super Rennberichte über das 6h Mtb Rennen in Blaubeuren,

sowie die Mtb-Challenge Illmensee

 

 

25.08.2016

Profilbilder unserer Fahrer wurden aktualisiert

Unsere jährlichen Helfer folgen noch.....

 

24.08.2016

Neue Bilder sind Online

24h Mtb-Rennen in München

 

Bräuhausbude-Cup Orsenhausen

 

19.06.2016

Nicht vergessen:

Bräuhausbude-Cup am 06.07.16 in Orsenhausen

 

12.06.2016

Hauptevents 2016

12.04.2016

Teilnahme an einem Mtb-Fahrtechnikkurs

 

 

20. 6-Stunden-Rennen in Blaubeuren-Sonderbuch am 27.08.16

 

Traditionell veranstaltet der Lions-Club am letzten Augustwochenende am Sportplatz in Sonderbuch das 6-Stunden-Rennen. Obwohl - oder vielleicht gerade deshalb weil - es sich um eine Benefizveranstaltung handelt und es außer einer Medaille für die Sieger keine Preise gibt, versammelt sich alljährlich die Crème de la Crème der (über-)regionalen Radsport- und Mountainbike-Szene auf der Schwäbischen Alb. So standen auch bei der 20. Auflage wieder viele Spitzenfahrer am Start: Alexander Speisekorn, André Ohndorf, Markus Westhäuser, Christian Häberle, Max Friedrich, Roberto da Costa Meira, Vincent Günther, Marius Jessenberger, etc….

 

Gefahren wird auf einem 3,4km langen Rundkurs mit 75hm in Einzel-, Zweier- oder Viererteams. Die sowohl konditionell als auch fahrtechnisch und je nach Witterung anspruchsvolle Strecke ist mit felsigen, wurzeligen und bis zu 20% steilen Singletrails gespickt!

 

Bislang war ich drei Mal mit der Bikestation Blaubeuren im Viererteam am Start und musste mich drei Mal durch den Dreck wühlen und meinen Drahtesel teilweise den Berg hoch schieben! Und drei Mal habe ich mir bereits nach der ersten Runde die Frage nach dem „Warum?“ gestellt. Warum tue ich mir das an? Warum quäle ich mich mit einem Durchschnittspuls von weit über 170 mit Vollgas durch das Rund? Warum sitze ich nicht als Zuschauer mit einem kühlen Hefe an der Strecke und kuck den sich quälenden Deppen zu? Warum nicht? Weil es trotz aller Strapazen eine super Veranstaltung ist und das kühle Hefe danach viel viel besser schmeckt. Logisch oder?

 

Dieses Jahr war alles anders. Die Strecke größtenteils trocken und super zu befahren. Und weil ich keine Lust auf Vollgas im Viererteam hatte, bildete ich mit Peter Schur ein Zweierteam – das Team „Bikestation Blaubeuren Häbi“. Im Zweierteam zu fahren erfordert grundsätzlich eine bessere Renneinteilung, weil man ja drei Stunden im Sattel sitzt > man fährt „gemütlicher“. Eigentlich.

 

Gemütlicher? Sollte man. Hätte ich sollen... Wir einigten uns darauf, nicht jede Runde zu wechseln, sondern nur etwa jede 6.. Ich hatte mir Rundenzeiten von ca. 12 Minuten und insgesamt 15 bis 16 Runden vorgenommen. Da ich bekanntlich nicht besonders gut trainiert und konditionell kein Langstreckendiesel bin, ein realistisches Ziel.

 

Pünktlich um 10.00 Uhr begann für mich als Startfahrer die Rundenhatz mit einem LeMans-Start. Ich ging das Rennen leider viel zu schnell an und übergab nach 5 Runden und gut 50 Minuten Fahrzeit auf meinen Partner. Peter absolvierte die nächsten 5 Runden, wobei er über die gesamte Renndauer im Schnitt über eine Minute schneller war als ich. Nach weiteren vier Runden (1.36 Std. nach 9 Runden) hatte ich erstmals Krämpfe im Oberschenkel und schickte Peter wieder los. Der kurbelte ruhig und beständig die nächsten 5 Runden ehe ich nach weiteren 3 Runden innerlich schon aufgegeben hatte. Peter, unermüdlich und echt stark machte wieder 5 Runden. Und ich hatte eine geniale Eingebung, griff zu einem Trick! Ha! Eine Cola musste her. Rein das Zuckerwasser und hinterher 2 Dextro Energy Traubenzucker und siehe da, der Motor tuckerte wieder. Zwar nicht mehr ganz so geschmeidig und schnell, aber immerhin zuverlässig. Mit weiteren 3 Runden hatte ich mein Ziel von 15 Runden erreicht und wechselte letztmalig auf Peter. Der durfte nochmal 5 Umdrehungen machen und so erreichten wir mit 35 Runden und einer Fahrtzeit von 6.18 Stunden den 5. Platz in der Masters Wertung.

 

Fazit: Das 6-Stunden-Rennen hat trotz brutaler Hitze und Temperaturen von über 30 Grad richtig Spass gemacht. Die Schinderei hat sich gelohnt! Da der gesamte Gewinn gespendet wird ist es aber schade, dass nur 113 Fahrer am Start waren. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!

 

Meine Daten: 15 Runden in 2.53 Std. > je Runde durchschnittlich 11.30 Min., schnellste Runde 10.04 Min.

Peter Schur: 20 Runden in 3.25 Std. > je Runden durchschnittlich 10.15 Min., schnellste Runde 9.17 Min.